Wie der Beruf die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung beeinflusst

Wie hoch Ihre monatlichen Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung ausfallen, hängt auch von Ihrem Beruf ab.
Und auch für Ihre Hobbys interessieren sich die Versicherungen.

Als ich mich auf die Suche nach einer Berufsunfähigkeitsversicherung machte, wusste ich bereits, dass für die Beitragshöhe auch mein Beruf und mein Gesundheitszustand eine Rolle spielen. Etwas überrascht hat mich dagegen, dass viele Versicherungen sich auch über meine Hobbys informieren wollten.

Wie erstellen die Berufsunfähigkeitsversicherungen ihr Risikoprofil?

Das Risikoprofil der BU-Versicherungen

Anfangs dachte ich, es sei ganz einfach, die Beitragshöhe zur BU-Versicherung zu beeinflussen: Ich brauche nicht so viel Geld im Monat, wähle also eine niedrige Berufsunfähigkeitsrente und halte damit auch die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung gering.

Doch weit gefehlt: Für jeden Versicherungsnehmer erstellen die BU-Versicherer ein Risikoprofil. Dabei berücksichtigen sie natürlich das Alter und den Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers – und darüber hinaus auch seinen Beruf.

Statistisch gesehen haben nämlich zum Beispiel Handwerker ein viel höheres Risiko, einmal berufsunfähig zu werden und die Leistungen der BU-Versicherung in Anspruch nehmen zu müssen, als Akademiker. Die meisten Versicherer teilen Berufe in vier Risikogruppen ein:

  • ein geringes Risiko zur Berufsunfähigkeit besteht demnach für Ärzte, Psychologen, Kaufleute und viele akademische Berufe;
  • ein normales Risiko besteht z.B. für Sekretärinnen, Verkäufer, Techniker;
  • einem erhöhten Risiko sind demnach Gastwirte, Kfz- und Industriemechaniker oder auch Arzthelferinnen ausgesetzt;
  • ein hohes Risiko gilt für Betonbauer, Maurer, Dachdecker, Schornsteinfeger, aber z.B. auch für Künstler und Journalisten.

Je höher die Risikoeinstufung, umso höher fallen auch die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung aus.
Umso dringender brauchen Sie allerdings auch eine BU-Versicherung, da rein statistisch gesehen die Gefahr groß ist, dass Sie nicht bis zum Rentenalter in Ihrem Beruf arbeiten können.

Nach Einführung der Unisextarife spielt es keine Rolle mehr, ob Mann oder Frau – die Beiträge unterscheiden sich nicht mehr.

Auch andere Risikofaktoren betrachten die BU-Versicherungen: Sehr risikoreiche Sportarten wie Fallschirmspringen, Skifahren oder Skispringen, Segelfliegen oder ähnliches können den Beitrag Ihrer BU-Versicherung beeinflussen. Verschweigen Sie diese Hobbys, verunglücken aber bei der Ausübung dieser Sportart, kann die Versicherung die Auszahlung der Leistungen verweigern.

Eine BU-Versicherung für Ihre persönlichen Lebensumstände

Unabhängig davon, welchem Beruf Sie ausüben und welchen Hobbys Sie in Ihrer Freizeit nachgehen: Ein genauer Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich ist Pflicht. Die gewöhnlichen BU-Tarifrechner geben meist nur einen groben Überblick darüber, welche BU-Versicherung für Sie in Frage kommt. Ich biete Ihnen neben vielen Tipps zur Berufsunfähigkeitsversicherung auch einen persönlich auf Sie abgestimmten BU-Tarifvergleich, der Beruf, Hobbys, Familiensituation und viele weitere Kriterien berücksichtigt.

 

 

©goodluz – fotolia

zuletzt geändert: Apr 10, 2015

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